• katharinasuffak

Kursimpression deine Mitte und die Mitte deines Pferdes als Spiegel 23.10.21

Darf ich vorstellen: Eine weitere, wunderbare Gruppe aus Menschen mit offenen Köpfen und Herzen, welche ich durch einen ganzen Tag führen durfte. Lieben Dank an alle, es hat mir riesig Freude bereitet!

Eine Sache die mir sehr am Herzen liegt ist das Verständnis des Menschen für die Situation des Pferdes. Das bedeutet: Ab in die Rolle des Pferdes! Eine sehr eindrückliche Erfahrung. So kann auch direkt Feedback an die führende Person gegeben werden. Plötzlich merken wir, dass auch unsere Körper sehr sensibel auf Veränderungen in der Körpersprache, Position, Stabilität und Konstanz reagieren.

Und dann die Umsetzung am Pferd. Hierzu will gesagt sein: Ich staune auch immer wieder über die Offenheit von den Pferden: In jedem Alter lassen sie sich immer wieder auf's Neue auf uns ein. So auch an diesem Kurstag.

Alle waren hoch konzentriert. Die Pferde beschäftigt mit Ablesen und die Menschen mit der Wahrnehmung ihres Körpers und dem Beobachten des Wechselspiels mit ihrem Pferd. Nach und nach verschwand das Interesse an Geräuschen von ausserhalb; ein toller Nebeneffekt.

Das dynamische Führen neben dem Pferd mit der weisenden Hand und über den Körper. So wird auch eine ganze Bahn zur gymnastizierenden Übung. Besonders in den "Ecken" ist der Drehpunkt und das Timing zum Weitergehen entscheidend für den gymnastizierenden Effekt, die Stärkung der Balance und zum Erhalt des Rhythmus im Pferdekörper.

Das Longieren. Die Pylonen unten im Bild sind da zur Hilfe für den Menschen. Warum? Ist sich die führende Person in der Mitte nicht bewusst wo sie läuft, ist es schwer für das Pferd die Balance auf der Volte zu halten. Zudem hat man oft die Tendenz auf das Pferd zu reagieren und selber den Pfad zu verlieren. Ein weiterer Punkt ist: Korrektur AM Pferd kann nur angebracht werden, wenn man selber ausschliessen kann, dass man nicht die Ursache für die unregelmässige Volte, das Schwanken oder den Verlust der Balance im Pferd ist.

Das Führen neben dem Pferd mit dem Einfluss nur über den Körper. Das Synchronisieren des Schrittes zum Pferd war eine weitere Aufgabe um danach gemeinsam den Körperschwerpunkt zu verlagern um z.B. das Übertreten oder das Vergrössern der Volte über die Schulter auf gebogener Linie auszuführen.




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