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Vom sich bewegen und bewegen lassen

Manchmal ist es ein Schubsen mit dem Kopf… … Oder man steht plötzlich vor der Pferdeschulter wie vor einer Wand die immer näher kommt und lieber ein Schritt zur Seite genommen wird, eher der eigene Fuss darunter leidet.

Manchmal ist es aber viel subtiler: Eine Lektion wird schwerer, das Pferdchen weicht lieber auf seine stärkere Seite aus und es fühlt sich an, als ob der Sattel auf einer Seite tieferliegen würde oder man versetzt auf dem Pferd sitzt.

Alles sind Formen von „sich bewegen lassen“. Unbewusst oder bewusst, es benötigt keiner Wertung, nur das Bewusstsein, das es geschieht und von welcher Seite.

Dann stellt sich die Frage, wer möchte nun wen bewegen? Was braucht es dazu? Zuerst einmal die Mitte, die eigene Balance.

Im Stand: Wo ist mein Feld, was ist mein Raum den ich brauche? Und so kann es auch dem Gegenüber gezeigt werden. Vielleicht braucht es mehr Überzeugung, wichtig nur, dass eine Reaktion der Aufforderung folgt.



Beim Reiten: Das Lot, meine Mitte.

Achtsamkeit gegenüber wie ich sitze: Wo habe ich vermehrt Belastung (auf welchem Fuss, auf welcher Gesäss-Seite etc.), wann werde ich wohin gesetzt, wo kann sich mein Oberkörper befinden, dass ich fast mühelos aufrecht sitze und das Pferd gleichmässig läuft.

Ist die eigene Mitte ausgelotet, kann man sich dort gleichmässig mit dem Pferd bewegen.

Da geschieht schon eine Menge im Pferd, denn es kann sich nun unter dem Reiter neu organisieren. Die Ausweichbewegungen werden nicht einfach mehr mitgemacht. Der Spiegel kann nun anders herum vorgehalten werden. Das Pferd wird aufgefordert seine Mitte zu finden, nicht den Reiter dort hinzusetzen, wo er gut als Stütze funktioniert.

Aus dieser neuen Dynamik heraus können langsam Korrekturen angebracht werden.

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