• katharinasuffak

Mythen in Tüten Reihe

Ich möchte in der Mythen in Tüten Reihe einige Themen ansprechen, bei denen ich doch bemerke, dass es Themen sind, die noch nicht den wichtigen Platz im Reiter- und Pferdehalter Bewusstsein haben, die sie verdienen.

Gymnastizierung und Training

Spätestens wenn wir vorhaben, unser Pferd zu reiten, braucht es Gymnastizierung und Training und das regelmässig.

Warum? Hier ein kleiner Input.

Fangen wir aus der Sicht eines Jungpferdes an, welches wir anreiten. Erstens muss es sich an den Sattel gewöhnen und an das Reitergewicht. Ein Beispiel Aspekt hierzu: Die Atmung. Das Pferd gewöhnt sich langsam an den Sattelgurt Druck, muss lernen damit umzugehen, körperlich wie psychisch. Dann auch unter dem Reiter. Weiter geht es mit der Balance. Ja, das Pferd hat plötzlich einen Körper auf sich, den heisst es auszubalancieren. Da kommt unser Können als Reiter ins Spiel. Wie bewusst bin ich meiner Balance auf dem Pferd und den natürlichen Bewegungen die mir von unten vom Pferd entgegenkommen? Wie kann ich diese Bewegungen über meinen Körper transportieren, es dabei nicht blockieren und doch meine Balance halten...?


Und dann kommen wir zum Thema, wie bringe ich mir und meinem Pferd bei, mich, nun als zusätzliches Gewicht, aber auch beweglicher Körper, so zu tragen, dass wir noch lange miteinander Freude haben?

Wenn wir eine Bergtour vorhaben, so eine, bei der ich draussen Campiere und Esse, dann braucht das Training, Vorbereitung, das passende Equipment und auch Technik. Sonst wird unser tolles Vorhaben schon nach einigen Kilometern zur Qual, mit vielen Schmerzen, offenen Scheuerstellen, einem Muskelkater oder Muskelrissen die uns zu einer langen Pause zwingen und einem Rucksack, den wir am liebsten die nächste Schlucht runterwerfen möchten. Und dabei sind wir alleine verantwortlich und können diesen Lernprozess gut mit uns selber vereinbaren...

Und nun sind wir Pferdehalter. Es sind unsere Tiere, die wir in unser Projekt involvieren. Das kann wunderbar sein und wir können viele tolle wie auch anstrengende Stunden miteinander erleben…

...oder…

...wir verursachen viele Einschränkungen, auf die Dauer schädliche Bewegungsmuster und auch Verletzungen auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel aus mangelndem Bewusstsein oder einfach montierten Scheuklappen.

Aus eigenen Erfahrungen und Fehlern lernt man am besten und dann waren es da für mich diese Personen, die auch mein Bild nachhaltig geprägt haben. Dies möchte ich nun weiter geben und die Wichtigkeit verdeutlichen.



Der Weg kann von Leichtigkeit geprägt sein und muss nicht immer steinig sein. Mit herzlichen Grüssen Gulliver, Jodock und Katharina

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