• katharinasuffak

Jodock Part 1

Als kleinen Einblick möchte ich hier einige Einträge der Arbeit und dem Wirken mit Jodock widmen. Es ist sehr spannend mit ihm zu arbeiten, da diverse Aspekte immer wieder Aufmerksamkeit benötigen.

Hier im Blog werde ich über das Vorgehen seiner Gymnastizierung berichten. Was nicht vergessen werden darf, sind natürlich die Herdenthematiken die immer wieder auftauchen und die Jodock und Ich ebenfalls anschauen müssen. Das als Hintergrund Information, denn lässt sich ein Pferd von seinem Reiter nicht führen, kann noch die beste Technik nicht zur vollen Wirkung kommen.


Der erste Fokus wird bei ihm auf das Zusammenhängen von seiner Vorhand und Hinterhand sein.

Seine Vorhand ist sehr stark, sein Brustkorb weist eine natürliche Aufrichtung, die ihm später sehr von Vorteil sein wird. Sein Hals ist in der unteren Muskulatur ausgeprägt und etwas kürzer im Vergleich zu seinem Rücken. Seine Rückenmuskulatur ist kräftig, weist jedoch noch wenig Elastizität auf und führt so den Schwung vermehrt nach unten. Sein Becken klappt besonders im Trab nach hinten weg, das bedeutet seine Hinterbeine stossen nach hinten weg, anstatt nach vorne zu greiffen.

Der erste Schritt dazu ist Dehnung über die Nacken-Halsoberlinie, über den Rücken bis zu der Hinterhand zu bekommen. Auch bekommt er leichte Atemnot durch seine hohe und enge Kopf/Nackenstellung die er im Trab einnimmt.

Das bedeutet für mich, Jodock bei zu bringen, meiner Hand/Zügelführung folgen zu können, den Nacken zu lockern und ihm dadurch zu vermitteln, dass es durchaus angenehm ist, sich im Schritt wie auch im Trab zu strecken.



Wichtig dabei ist, ihm lauter positive Inputs zu geben, sobald er sich etwas streckt und aufmerksam sofort etwas mehr nachgeben wenn er die tiefe sucht. Darum, weil er zuerst Vertrauen gewinnen muss, dass die Zügelhilfen ihn weich in die Tiefe begleiten kann und doch mit ihm im Kontakt bleiben kann.

Ich habe die Doppellonge gewählt, da ich ihn zuerst vom Boden arbeiten möchte.

Zudem habe ich sie indirekt verschnallt, damit er am inneren Zügel kein Rückwärtszug verspührt. Die Zügelhilfe wirkt so seitlich und in die Tiefe. Mit dem Reitergewicht und dem Sattel ist es für das Pferd noch viel anspruchsvoller, den Rücken zum schwingen zu bringen.

Heute habe ich lediglich am äusseren Zügel leichte Hilfestellung gegeben, damit er im Rumpf sich geradestellen konnte (er hat die tendenz nach Innen zu kippen) und am inneren Zügel leichte Stellung gegeben. Das hatte das Resultat, dass er seinen Kiefer lockerte und kleine Momente den Kopf und Nacken streckte.

Die kleinen Momente sind die, die wir unbedingt feiern müssen :)

0 Ansichten
info@katharina-suffak.com  |  079 306 30 03 | Schulstrasse 1, 7302 Landquart | Impressum | Datenschutz | AGB